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Molekül verhindert positiven Effekt des Sports

TGFβ contributes to impaired exercise response by suppression of mitochondrial key regulators in skeletal muscle.

Diabetes 2016

Quelle: Fotolia/Gina Sanders

Körperliche Bewegung verbessert die Insulinempfindlichkeit und senkt so das Diabetesrisiko. Doch bei jedem Fünften bleibt der positive Effekt aus. Forscher der Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) entdeckten, dass bei diesen Menschen ein Signalmolekül im Muskel, das TGFß besonders aktiv ist. Es hemmt Gene, die für die Glukose- und Fettverbrennung wichtig sind und senkt die Insulinempfindlichkeit. Für die DZD-Studie nahmen 20 Freiwillige an einem zweimonatigen Sporttraining teil. Obwohl alle fitter und schlanker wurden, verbesserte sich bei acht Teilnehmern die Insulinempfindlichkeit nicht. Möglicherweise könnte ein speziell auf diese Betroffenen zugeschnittenes Bewegungsprogramm auch ihr Diabetesrisiko senken.

Originalpublikation:
Böhm, A., et al. (2016) TGFβ contributes to impaired exercise response by suppression of mitochondrial key regulators in skeletal muscle. Diabetes, DOI: 10.2337/db15-1723